Innere Vitalität & Antrieb
Stimmung, Schlaf und innere Ruhe entstehen nicht nur im Kopf – sondern häufig im Darm.
Wer trotz Behandlung nicht wirklich gesund wird, übersieht oft einen entscheidenden Zusammenhang.
Wenn die Stimmung aus dem Darm kommt.
Was hinter Depressionen, Ängsten und Schlafproblemen manchmal übersehen wird. Für Menschen, die trotz Behandlung nicht wirklich gesund werden.
Serotonin, das Hormon für Wohlbefinden und Stimmung, wird zu etwa 90 Prozent im Darm gebildet. Ein Mangel kann weit mehr auslösen als schlechte Laune. Und seine Ursache liegt sehr häufig nicht im Kopf, sondern im Darm.
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Wenn die Stimmung nicht stimmt, denkt kaum jemand zuerst an den Darm. Dabei beginnt dort sehr häufig mehr als nur die Verdauung.
Was im Darm produziert wird.
Serotonin, das Hormon das Wohlbefinden, Stimmung und innere Ruhe reguliert, wird zu etwa 90 Prozent im Darm gebildet. Nicht im Gehirn. Im Darm.
Aus Serotonin entsteht Melatonin, das Schlafhormon. Wer schlecht schläft, wer morgens nicht erholt aufwacht, wer abends nicht zur Ruhe kommt, denkt selten daran, dass der Ursprung im Darm liegen könnte.
Die Ausgangssubstanz für Serotonin heißt Tryptophan. Eine Aminosäure, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Sie muss über den Darm aufgenommen werden. Wenn das nicht ausreichend gelingt, fehlt der Nachschub.
Wie ein Mangel entsteht.
Zwei Wege sind besonders häufig. Eine Fructoseintoleranz verhindert die ausreichende Aufnahme von Tryptophan. Chronische Entzündungen blockieren die Umwandlung von Tryptophan in Serotonin. Stattdessen entstehen Substanzen, die ihrerseits depressionsfördernd wirken.
Ein Serotoninmangel ist nicht immer eine psychische Frage. Er kann eine körperliche Ursache haben, die im Darm beginnt.
Was ein Serotoninmangel auslösen kann.
Depressive Verstimmungen, Ängste, Panikattacken, Migräne, Kopfschmerzen, Essstörungen, Heißhunger, Gewichtszunahme, chronische Schmerzen, Fibromyalgie, Reizdarmsyndrom, Konzentrations- und Gedächtnisschwäche, Schlafstörungen.
Hinter Depressionen, Ängsten oder Verdauungsproblemen können auch seelische Verletzungen, Traumata oder unverarbeitete Erfahrungen stecken. Körper und Seele sind kein Entweder-oder. Was hier betrachtet wird, ist eine körperliche Dimension, die in der Behandlung von Stimmungsstörungen selten gestellt wird. Und die für manche Menschen der fehlende Baustein ist.