Stefanie
Siebinger

Magen-Darm-Beschwerden

„Der Tod sitzt im Darm“ sagte schon Paracelsus im 16. Jahrhundert. Ohne eine Therapie des Darmes ist nach der Naturheilkunde oft keine Besserung bei vielen chronischen Erkrankungen zu erzielen.

Magen-Darm-Beschwerden

„Der Tod sitzt im Darm“ sagte schon Paracelsus im 16. Jahrhundert. Ohne eine Therapie des Darmes ist nach der Naturheilkunde oft keine Besserung bei vielen chronischen Erkrankungen zu erzielen.

Jeder hat mal Durchfall, Blähungen, Verstopfungen oder auch Sodbrennen. Magen-Darm-Beschwerden aller Art sind zwar natürlich sehr lästig, aber weit verbreitet und meist auch schnell wieder verschwunden. Jedoch ist die Gesundheit Ihres Darms nicht nur für die optimale Verdauung und Aufspaltung der Nahrung wichtig. Das wusste bereits Paracelsus, als er sagte „Der Tod sitzt im Darm“. Denn unser Darm beherbergt mit der Darmflora und ihren Bakterien einen großen Teil der Abwehrkräfte unseres Organismus. Ist die Darmflora nicht mehr in Ordnung, kann das nach den Erkenntnissen der Naturheilkunde das gesamte Immunsystem beeinflussen. Chronische Erkrankungen können nach der Ansicht der Naturheilkunde durchaus ihren Ursprung im Darm, genauer gesagt, in einer gestörten Darmflora, haben.

Was kann die Darmflora in ein Ungleichgewicht bringen?

Unser Darm braucht für das bestmögliche Funktionieren das Gleichgewicht (Symbiose) der über 1000 (!) verschiedenen Darmbakterien. Weil dieses System sehr komplex ist, kann es von mehreren Faktoren gestört werden. Daraus kann ein Ungleichgewicht (Dysbiose) entstehen. Ob sich diese Dysbiose in Blähungen, Verstopfung oder Durchfällen bemerkbar macht, ist individuell verschieden. Meist haben Magen-Darm-Beschwerden keinen bösartigen Hintergrund, insbesondere bei Blut im Stuhl ist eine zusätzliche medizinische Abklärung jedoch wichtig und sinnvoll. Zusammenfassend lassen sich folgende Ursachen oft feststellen:

  • Ernährung: Eine Ernährung mit zu wenig Ballaststoffen, aber zu viel Zucker und zu viel Fett, wie beispielsweise in Fertigprodukten, kann das empfindliche Gleichgewicht im Darm stören. Reizstoffe wie Kaffee, Nikotin und Alkohol sollten nur in Maßen genossen werden.
  • Stress und damit verbunden Mahlzeiten unter Zeitdruck
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie Laktoseintoleranz, Histaminose, Glutenunverträglichkeit, Fructoseintoleranz oder Reaktionen auf Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln
  • Nebenwirkung von Medikamenten
  • Zu wenig Bewegung, denn Bewegung fördert die Verdauung
  • Bakterielle oder virale Infekte

Wie kann ich Ihnen bei Magen-Darm-Beschwerden helfen?

Mithilfe einer ausführlichen Anamnese möchte ich die Ursachen für Ihre Beschwerden herausfinden. Nicht nur Magen-Darm-Beschwerden kommen aus dem Darm, nach meiner Erfahrung liegt die Ursache vieler chronischer Erkrankungen in einer Dysbiose im Darm. Aufgrund von Blut- und Stuhluntersuchungen können wir gemeinsam einen Therapieplan erarbeiten. Ich biete in meiner Praxis darüber hinaus auch Ernährungsberatung nach den Blutgruppen an und habe damit sehr gute Erfahrungen machen dürfen.

Haben Sie noch Fragen zu Thema Darmgesundheit oder Magen-Darm-Beschwerden? Sprechen Sie mich einfach an, ich freue mich auf Sie.